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Gesundheits- und Naturheilpraxis Barbara Köpke
Barbara Köpke<br /> Heilpraktikerin          Logo: Gesundheits- und Naturheilpraxis Barbara Köpke
           Blutegelbehandlung

Die Behandlung mit Blutegeln gehört zu den ältesten und traditionsreichsten in der Medizin. Mit einer oder wenigen Blutegelbehandlungen können oft verblüffende und langanhaltende Erfolge erzielt werden. Dabei treten bei diesem natürlichen Verfahren nur sehr selten unerwünschte Wirkungen auf.

Wie wirken Blutegel?

Das Speichelsekret der Tiere enthält zahlreiche Substanzen mit heilsamer Wirkung. Folgende Wirkmechanismen der Blutegel sind bekannt:
  • Die Fließeigenschaften des Blutes kann durch die gerinnungshemmende Wirkung verbessert werden.
  • Durch den Einfluß auf die Innenwand von Blutgefäßen und auf bestimmte Blutbestandteile kann einer Blutverklumpung (Thrombose) vorgebeugt werden. Bestehende Blutklümpchen können sich auflösen.
  • Häufig wird nach der Egelbehandlung eine schmerzmindernde Wirkung eobachtet.
  • Blutegel können den menschlichen Körper entwässern und entgiften.
  • Jede Egelbehandlung ist ein kleiner Blutverlust, der von unserem Körper mit einer angeregten Neubildung von Blut beantwortet wird. Diese Neubildung ist ein sehr gutes Training für das Knochenmark.


Bei welchen Beschwerden ist die Behandlung sinnvoll?

Wegen der vielfältigen Wirkweisen können Blutegel bei ganz unterschiedlichen Beschwerden eingesetzt werden. Hierzu zählen
  • Blutgerinnsel, Blutergüsse
  • Krampfadern, Venenentzündungen
  • Gefäßverkalkungen
  • Rheuma
  • schmerzhafte Gelenkabnutzungen wie z. B. Arthrosen
  • Muskelkrämpfe, wie z. B. Wadenkrämpfe
  • Zerrungen und Verstauchungen
  • Rücken- und Kopfschmerzen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Ohrgeräusche


Welche Begleiterscheinungen muß ich beachten?

Eine Behandlung mit Blutegeln ist mit verschiedenen Begleiterscheinungen verbunden. Bitte beachten Sie die folgenden:
  • Nachblutung an der Bissstelle
    Generell gilt: Eine Nachblutung an der Bissstelle ist normal und gehört zum Behandlungskonzept. Sie wird mit entsprechenden Verbänden behandelt.
  • Veränderungen an der Bissstelle
    Nach der Behandlung kann sich die Bissstelle röten und leicht anschwellen oder jucken. Mitunter kommt es auch zu einem kleinen Bluterguss, der in aller Regel innerhalb von einer Woche vollständig verschwunden ist.
  • Kreislaufreaktionen
    Mitunter können leichte Kreislaufreaktionen auftreten. Deshalb sollten Sie für den Tag der Egelbehandlung Ruhe einplanen, viel liegen und trinken.


Wie geht die Behandlung vor sich?

Die Blutegelbehandlung findet in der Praxis statt und dauert ca. 1-2 Stunden. Sie sollten bequeme weite Kleidung tragen. Die Tiere werden an einer Stelle aufgesetzt, die der Therapeut entscheidet.
Zu Beginn der Saugphase entsteht ein leichtes Stechen und Brennen, vergleichbar mit einer Brennnessel. Innerhalb weniger Minuten läßt es nach. Gleichzeitig spritzen die Blutegel ein Sekret in den Körper des Patienten ein, das die Ursache für die besonderen Wirkungen der Blutegel ist.
Während des Saugens nimmt der Blutegel bis zu 20 Milliliter menschliches Blut auf, bleibt an einer Stelle sitzen und kriecht nicht umher. Erst wenn die Tiere satt sind, lassen sie los.
Ein dicker Verband saugt das eventuell einige Zeit aus den Wunden fließende Blut auf. Nach einigen Stunden muss der Verband zu Hause oder in der Praxis gewechselt werden.

Beachten Sie bitte,
dass Sie mindestens zwei Tage vor der Blutegelbehandlung keine Duftstoffe (Parfüm, Seife, Salben, Badezusätze, Duschgels. Rasierwasser usw.) auf die Haut bringen. Die Blutegel beißen dann nur sehr schlecht oder gar nicht.